Der letzte Monat des Jahres – und es stand wieder besonders viel an. Die Weihnachtskartenproduktion lief auf Hochtouren, Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern wollten besucht, Geschenke organisiert und verpackt werden. Und auch darüber hinaus gab es noch einiges zu erledigen, bevor die besinnliche Zeit begann und das Jahr sich endgültig dem Ende neigte.
Malen, Sketchen & Sketching Familie
Ich hatte mir in diesem Jahr vorgenommen, selbst gemalte Weihnachtskarten zu verschicken – an die liebe Verwandtschaft, an Freunde und an einige Mitglieder der Sketching Familie. Da kam einiges zusammen, die ganzen Karten kannst du dir hier ansehen. Entsprechend groß war am Ende auch mein Stapel Weihnachtspost, der auf den Weg gebracht werden wollte.

Am meisten Spaß gemacht hat mir dabei die Wichtelparade für meine Enkel. Schon ohne Farbe fand ich die Motive so schön, dass ich sie eingescannt habe, damit die Kinder ihre Wichtel selbst ausmalen konnten. Die Namen durften natürlich nicht fehlen – sie kamen in die Herzen, wovon jeder Wichtel eines bei sich hatte.

So wie ich Karten an Mitglieder der Sketching Familie verschickt habe, habe ich natürlich auch selbst Weihnachtspost bekommen. Es ist einfach schön, immer mal wieder liebe Post aus dem Briefkasten zu nehmen.

Eine Karte davon werde ich besonders in Erinnerung behalten. Einen Tag, nachdem ich sie aus dem Briefkasten geholt hatte, kam in der Sketching Familie die traurige Nachricht, dass ihre Absenderin plötzlich verstorben ist. So wurde aus der Weihnachtskarte für sie schließlich eine Trauerkarte für ihre Lieben.

Ein besonderes Highlight war für mich auch das Päckchen von Silke zum Erreichen von Level 8 in der Sketching Familie – mit viel Liebe verpackt und gefüllt mit tollen Sachen zum Sketchen. So schön.

Natürlich wurde im Dezember auch gemeinsam gesketcht. Silke nahm uns bei einem Live-Sketching mit nach Dubai, und mit Thomas haben wir sein niedliches Weihnachtsdörfchen gezeichnet.


Außerdem überraschte uns Silke mit einem digitalen Adventskalender voller Inspiration, kleiner Aufgaben und wunderschöner Motive zum Nachmalen. Im Zuge des Adventskalenders gab es auch einen virtuellen Kaminabend in der Sketching Familie – einfach mal gemütlich „zusammen sitzen“ und plaudern.
Nebenbei sind noch einige weitere Bilder entstanden, dazu ein paar Geburtstagskarten. Auch eine Kollegin, die in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, hat eine sehr persönliche Karte von mir bekommen.

Ein paar neue Stifte habe ich mir auch noch gegönnt, Aquarellstifte von Winsor & Newton. Nachdem sie mich am Anfang nicht so richtig überzeugen wollten, sind sie inzwischen regelmäßig mit im Einsatz.

3 ganz persönliche Fotokalender für zu Hause
Auch in diesem Jahr wollte ich für zu Hause eigene Fotokalender mit Eindrücken unserer diesjährigen Reisen gestalten. Da ich mein Kalenderprojekt mit den gemalten Ansichten unseres Dorfes auf 2026 verschoben habe, sind aus ursprünglich zwei am Ende sogar drei Kalender geworden.
Unser großer Kalender im Wohnzimmer sollte – wie jedes Jahr – natürlich Dänemark zeigen. Ein weiterer Kalender war für Kroatien geplant, und auch der dritte sollte eigentlich noch einmal Dänemark gewidmet sein. In der Umsetzung wurde das Ganze dann allerdings etwas kniffliger als gedacht.
Ich habe zwar sehr viele Bilder im Querformat, aber deutlich weniger im Hochformat. Nachdem der große Dänemark-Kalender fertig war und ich die Kroatien-Bilder so gut es ging auf Hochformat angepasst hatte, habe ich schließlich noch einmal alles über den Haufen geworfen.
Der große Dänemark-Kalender durfte so bleiben. Der Kroatien-Kalender ist nun statt im A4-Hochformat ein A3-Querformat geworden. Und unser Flurkalender ist jetzt ein echter Fernweh-Kalender, mit einer bunten Mischung aus Bildern beider Länder.

Ganz ohne Herausforderungen ging es dabei natürlich nicht. Ein Motiv musste zum Beispiel unbedingt mit hinein: die Polarlichter über Skagen. Nachtaufnahmen in dieser Größe – der Kalender misst immerhin 59 × 42 cm – können allerdings schnell ziemlich grisselig wirken.
Zum Glück fotografiere ich im RAW-Format. Trotzdem war selbst mit dem Entrauschen in Lightroom das Bildrauschen nicht vollständig weg. Dank ein paar gezielter Einstellungstipps von ChatGPT ließ sich das Rauschen dann aber doch noch deutlich minimieren – und ich bin nun super zufrieden mit dem Ergebnis. KI ist eben manchmal schon eine feine Sache.

Was im Dezember sonst noch los war
Anfang Dezember haben wir einen schönen Tag in Erfurt verbracht – mit Weihnachtsmarkt und einem gemütlichen Einkaufsbummel.

Die letzte Kindersportstunde des Jahres ließen wir ganz entspannt bei warmem Kakao und Plätzchen ausklingen. Natürlich gab es auch für jedes Kind ein kleines Geschenk.

Ich war bei drei Weihnachtsfeiern, jede auf ihre eigene Art lustig und gemütlich. Zwei weitere musste ich leider krankheitsbedingt ausfallen lassen.
Im Dezember haben wir es sogar zweimal geschafft, Rommé zu spielen – das hat sich richtig gelohnt.
Außerdem haben wir endlich die vierte Staffel von The Witcher geschaut. Leider waren wir nach dem Hauptdarstellerwechsel nicht mehr ganz so begeistert.
Weihnachten in Familie – was gibt es Schöneres? Ich liebe es, wenn alle Kinder und Enkel um den großen Tisch versammelt sind. Die Stimmung war gemütlich, das Essen lecker, und die Knödel sind dieses Mal auch besonders gut gelungen.
Und ich liebe die strahlenden Kinderaugen beim Geschenkeauspacken – vor allem die unbändige Freude, wenn sich ein großer Wunsch erfüllt, mit dem niemand gerechnet hat.

Auch in diesem Jahr habe ich wieder bei Judith Peters’ Jahresrückblog mitgemacht. Mein eigener Jahresrückblick war am 31. Dezember allerdings noch nicht ganz fertig.
Und weil es so schön war, hatten wir an Silvester noch einmal das Haus voll. Es wurde ein lustiger Jahresabschluss mit leckerem Raclette, Spielen für Groß und Klein, ein klein wenig Feuerwerk – und jeder Menge Knallerbsen für die Kinder.
Meine Schritte im Dezember: 214855
Was ich im Dezember 2025 gebloggt habe
Nachdem es auf dem Blog im Dezember größtenteils eher ruhig zuging, bin ich in den letzten Tagen des Jahres noch einmal richtig fleißig geworden. Der Weihnachtsstress war vorbei, es kehrte etwas Ruhe ein – und genau die habe ich genutzt. Bevor ich meinen großen Jahresrückblick veröffentliche, wollte ich wenigstens noch ein paar offene Blogbeiträge abschließen. So sind in den letzten Tagen des Jahres noch vier neue Artikel entstanden.
Ausblick auf den Januar 2026
Im Januar möchte ich mir bewusst Zeit lassen. Das letzte Vierteljahr war fordernd, deshalb darf der Start ins neue Jahr leise sein. Kreativ sein, auf meine Gesundheit achten und schauen, was entstehen möchte – ohne Druck und ohne große Pläne. Ganz nach meinem Jahresmotto: Einfach machen – EINFACH machen.
