Meine zweite ATC-Serie – zwölf Pinguine in der Antarktis

Nach den Pandas konnte ich es einfach nicht lassen: Meine zweite ATC-Serie ist fertig und diesmal sind es Pinguine geworden. 🐧

Zwölf kleine Karten, auf jeder ein einzelner Eselspinguin, jeder in einer anderen Pose, mal aufrecht und neugierig, mal mit ausgebreiteten Flügeln im Watschelschritt, einer mit weit geöffnetem Schnabel, als würde er gerade rufen. Im Hintergrund immer dieselbe stille Kulisse aus Eis, dunkelblauem Meer und ferner Berglandschaft, wie eine kleine Bühne, auf der jeder Pinguin seinen eigenen Auftritt bekommt.

Ehrlich gesagt war ich nach der ersten Serie selbst überrascht, wie schnell die Lust auf die nächste kam. Aber genau das ist wohl das ATC-Fieber, kaum ist eine Karte fertig, kribbelt es schon wieder in den Fingern.

Zwölf Porträts, eine Bühne

Für die Pinguine wollte ich etwas anderes ausprobieren als bei den Pandas. Während dort jede Karte ihre eigene kleine Szene war, sollten die Pinguine als zusammenhängende Serie funktionieren, fast wie eine Bilderserie aus der Antarktis. Deshalb habe ich auf allen zwölf Karten denselben Hintergrund gewählt: blauer Himmel, ein paar Berge am Horizont, dunkelblaues Wasser und Eis im Vordergrund.

Die ganze Abwechslung passiert dann beim Pinguin selbst. Mal steht er ruhig im Profil, mal schaut er aufmerksam zur Seite, mal sind die Flügel weit abgespreizt, als würde er gleich losstaksen. Einer reckt den Schnabel in die Höhe und ruft, ich kann mich gar nicht für ein Lieblingsmotiv entscheiden.

Es hat richtig Spaß gemacht, immer wieder neue kleine Haltungen zu finden. Zwölf klingt erst nach viel, aber wenn man sich einmal in die Bewegungen eines Pinguins eingefuchst hat, sprudeln die Ideen.

Materialien & Umsetzung

Treu geblieben bin ich meinem bewährten Mix aus Fineliner, Aquarellfarben, Aquarellstiften und einem weißen Gelstift für die feinen Highlights, kleine Punkte im Gefieder, ein Glanz im Auge, das Licht auf dem Schnabel. Gerade bei den Pinguinen funktioniert das gut, weil das tiefe Schwarz des Gefieders so viel Kontrast braucht, damit die Karten nicht „zukleben“.

Mein Fazit

Diese zweite Serie war für mich der Beweis, dass das ATC-Fieber nicht so schnell wieder verschwindet. Im Gegenteil – ich habe gemerkt, dass jede neue Serie eine eigene Aufgabe stellt, an der man wachsen kann. Bei den Pandas war es die Persönlichkeit auf wenig Raum. Bei den Pinguinen war es die Geschlossenheit einer ganzen Bilderfolge.

Und jetzt?

Auch die Pinguine sollen natürlich nicht in der Schublade bleiben. Der größte Teil ist schon in unserer Sketching-Familie getauscht, derzeit sind noch 3 übrig.

Und ja – die nächste Serie spukt mir schon im Kopf herum. Ich verrate noch nicht, was es wird, aber ich glaube, ihr werdet es mögen … 😉

Wie gefallen euch meine Pinguine? Habt ihr einen Favoriten in der Serie – den Rufer, den entspannten Beobachter oder den mit den ausgebreiteten Flügeln? Ich freue mich auf eure Kommentare! 💙

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